Ahrtaler Eisenbahnfreunde

2002 Fahrt nach Trier

Eine „ AW-Bürgerschaftsreise“ durch die Eifel

Rund 150 Bürgerinnen und Bürgern aus dem ganzen Ahrkreis starteten im Oktober 2002 zur einer große Rundreise mit der Bahn. Die Teilnehmer setzten sich aus allen Altersklassen zusammen und kamen aus allen Teilen des Landkreises Ahrweiler von Oberwinter bis Bad Breisig, von Remagen bis Hönnigen an der Ahr. Organisiert wurde die Tour von den erfahrenen Eisenbahnern Wolfgang Groß aus Bad Bodendorf und Hans-Dieter Auster aus Altenahr vom Stammtisch der „Freunde der Ahrtalbahn“.

Die Idee zu solch einem Ausflug wurde Mitte 2002 geboren, die Resonanz war überwältigend und nicht vorhersehbar. Rund 500 Personen aus der ganzen Region Ahr/Eifel/Rhein/Bonn wollten die Fahrt mitmachen. Dabei nutzten die Eisenbahnfreunde im Prinzip „lediglich“ die normalen DB-Angebote und schwach genutzte Züge, die für Gruppen außerordentlich günstig und attraktiv sind.

Die Reise ging von Remagen über Bonn, Euskirchen durch die Eifel entlang der schönen Kyll bis Trier und weiter entlang der Mosel zurück über Koblenz wieder bis nach Remagen. Benutzt wurden dabei planmäßige Reisezüge der DB-AG, wobei nahezu alle Anschlüsse –selbst in Bonn Hbf mit nur vier Minuten – einwandfrei klappten. Die Eifellandschaften präsentierten sich im herbstlichen Sonnenlicht von der allerschönsten Seite. In Lissendorf wurde die Fahrt unterbrochen, im nahegelegenen Mühlenzentrum Birgel war der Mittagstisch gedeckt. Die Mannschaft um „Chefmüller“ Erwin Spohr hatte im Festsaal alles „top“ vorbereitet, das Büffet war von bester Qualität. Weiter ging es mit dem „Eifelexpreß“ – der in Lissendorf einen außerplanmäßigen Halt einlegte – bis nach Trier. 150 Personen, umgerechnet bedeutete dies immerhin drei Reisebusse – stiegen gutgelaunt in Trier aus. Ein kleiner Teil machte sich mit fachkundiger Führung auf zu einem Besuch des Bahnbetriebswerkes, während viele andere an einer Stadtführung mit Wolfgang Groß teilnahmen, der Trier aus früherer Zeit bestens kennt. Am späten Nachmittag startete dann die komplette Reisegruppe im Regionalexpreß mit modernen Doppelstockwagen entlang der Mosel nach Koblenz. Auch die Versorgung mit Getränken war sichergestellt, die Stimmung war prächtig. Nach rund 12 Stunden war der Ausgangspunkt Remagen wieder pünktlich erreicht. Alle Reiseteilnehmer waren voll des Lobes über die gute Organisation und den reibungslosen Fahrtverlauf. Auf der Rundfahrt lernte man viele neue Trieb- und Reisezugwagen von DB-Regio kennen. „Nächstes Jahr“ wieder, so die einhellige Meinung aller Teilnehmer, wobei schon viele Vorschläge für attraktive Reiseziele in NRW und Rheinland-Pfalz diskutiert wurden.

Das ist auch einmal eine schöne positive Resonanz für die Bahn statt der oftmals negativen Nörgelei“, so das Resümee der mitreisenden „Freunde der Ahrtalbahn“ zur gelungenen Tour.