Ahrtaler Eisenbahnfreunde

Warum Peru auf diesen Seiten?

Warum findet man auf den Seite der Ahrtalbahnfreunde denn auf einmal eine Sparte "Peru"? Dies ist relativ schnell beantwortet.

Peru (Republica del Peru, amtlich Republik Peru) ist ein Staat im westlichen Südamerika und grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Südosten an Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifik. Von Amsterdam beträgt die Flugzeit bis Lima etwa 13 Stunden, die Entfernung rund 10.500 km.
Sehr zur empfehlen: KLM.

Flagge Peru
Klaus Kemp, der regional sehr bekannte Autor vieler Bücher über die Eisenbahn (u.a. die Ahrtalbahnen), lebt seit langem in Peru, in der Hauptstadt Lima.

Dies war u.a. ein Grund, das Wolfgang Groß mit seiner Frau Mitte 2013 eine längere Rundreise durch Peru gemacht hat. Natürlich wurden dabei alle möglichen Eisenbahnen in den Anden befahren.
Die weiteren Fahrten erfolgten mit Pkw (Fahrer und Führerin bzw Führer). Die Verständigung erfolgte meist auf englisch oder deutsch (deutschsprachige Führer). Die Kenntnis der spanischen Sprache ist natürlich äußerst hilfreich, besonders in der dünn besiedelten Andenlandschaft.


Rundreise durch Peru: Rund 3800 km.
Von Cusco nach Lima ging es per Flugzeug.
Dabei mehrere Bahnfahrten.-Zoom in
Rundreise durch Peru: Rund 3800 km. Von Cusco nach Lima ging es per Flugzeug. Dabei mehrere Bahnfahrten.
Nach Ankunft in Lima ging es am nächsten Tag frühmorgens mit dem Zug von Lima nach Huancayo. Nach Übernachtung am nächsten Morgen dann weiter mit dem Regionalzug "Tren Macho" nach Huancavelica in den Zentralanden, kaum touristisch erschlossen und noch sehr ursprünglich. Nach einer weiteren Übernachtung erfolgte die Fahrt mit Auto nach Ayacucho, ehemals Zentrum des "Leuchtenden Pfades" und ebenfalls noch nicht sehr touristisch geprägt über die Hochanden.

Die Höhe machte uns wenig Probleme, allerdings sollte man sich mit sparsamen Essen, viel Trinken und Ruhephasen darauf vorbereiten.

Nach zwei Tagen ging es wieder mit dem Auto über die Straße der Befreier und die Apacheta-Paßhöhe nach Paracas an die Küste. Unterwegs Halt in dem romantischen Andendorf Huataro (sehr zu empfehlen) und den Ausgrabungen Tambo Colorado.

In Paracas fand u.a. eine Bootsfahrt zu dem Tierparadies Ballestas-Inseln (Klein-Glapagos) statt.

Mit dem Auto ging es dann entlang der Pazifikküste und die Panamericana über die Wüstenlagune Huacachina, Ica, Nazca (Museum Maria Reiche und die Nazca-Linien) bis nach Areqipa.

Nach weiteren zwei Tagen und vielen Einkaufs- und Besichtigungsmöglichkeiten (u.a. Incapalca) führte die Reise ins Colca-Tal mit dem berühmten Colca-Canyon. Nach weiteren zwei Tagen weiter mit dem Auto nach Puno, an den Titicaca-See.

Hier wurden am nächsten Tag die bekannten Uro-Siedlungen auf dem See eingehend besichtigt und interessante Eindrücke gesammelt.

Am ncchsten Morgen dann ging es mit dem Andenexplorer, einer regelmßiigen aber überwiegend nur von Touristen benutztem Zug von Puno nach Cusco, 10 Stunden und 380 km. Eine unvergessliche Fahrt über die Hochlagen der Anden.

In Cusco verbrachten wir die letzten Woche mit vielen Fahrten in die Umgebung:

das heilige Tal der Inkas mit Pisaq (tolle Inkabefestigungen auf dem Berg, Einkaufsmöglichkeiten), Urubamba (Keramik), Ollantaytambo (viele Anlagen der Inkas, ursprüngliche Siedlung). Von hier ging es auch frühmorgens mit dem Zug nach Machu Picchu.

Wiederum ein unvergeßlicher Ausflug mit Fhhrung durch die Anlagen der Inkas und Wanderung auf dem Inka-trail.

Nach zweitägigen weiteren Aufenthalt in Cusco mit Besuchen in Maras und Moray brachte uns der Flieger zurück nach Lima mit Umstieg auf KLM weiter nach Amsterdam und Düsseldorf.

Ganz häufig zu sehen in Peru-Zoom in
Ganz häufig zu sehen in Peru
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